der Schnitt der Fiederchen legt zunächst mal D… disjuncta nahe, dennoch neige ich angesichts der sehr farblosen und wenig dichten Rhachisschuppen (deine Abb. 3) zu D. borreri. Auch in Abb. 4 erscheinen mir die Schuppen viel zu schütter für D… disjuncta. Durchaus gibt es D. borreri mit einem solchen Schnitt der Fiedern.
Für eine bessere Beurteilung benötigte ich noch Fotos vom unteren Spreitenbereich, hier von der Unterseite, um die Schuppen besser beurteilen zu können, ebenso ein Foto vom Blattstiel. In den kommenden Tagen werden die Sporen ausreifen, dann zeigt sich auch an den Schleiern, in welche Richtung der Hase läuft: Reissen die Schleier von der Seite ein, bleiben aber recht fest und in etwa rundlich, dann würde das die Argumente für D…disjuncta nochmals stärken, wenn die Schleier jedoch einschrumpfen wie so eine krumpelige trichterförmige Tüte, dann spricht das für D. borreri.
Danke sehr für deine (wie immer) serh genaue Angaben. Diese Pflanze wurde 2021 fotografiert. Kévin schaut/kontrolliert von Zeit zu Zeit meine alten Angaben bei InfoFlora. Ich vermute aber, dass ich die Pflanze nochmals finden kann. Wenn ich neue Fotos habe, werde ich es senden.
ja, gerne schaue ich mir die hier präsentierten Pflanzen an und gebe dir Rückmeldung.
In Bezug auf deine Pflanze bin ich mir nach meiner 3-tägigen Exkursion in den vergangenen Tagen nochmals mehr sicher, dass es sich um eine D. borreri handelt. Auf unserer Exkursion in die Allgäuer Voralpgen hatten wir sehr viele Formen von D. borreri gefunden, so auch solche disjuncten Typen. Vielleicht hast du ja ein Herbarbeleg, an dem du die Schuppen fotografieren kannst. Das würde die letzten Zweifel ausräumen.
5 Risposte
Hast du versucht die Unter- resp. Kleinart zu bestimmen? Was ist dabei rausgekommen? Aufgrund von welchen Merkmalen?
Kévin Schaefer (da ich zu wenig die Unterarten kenne) schlägt affinis subsp. affinis var. disjuncta vor.
Hallo Gregor,
der Schnitt der Fiederchen legt zunächst mal D… disjuncta nahe, dennoch neige ich angesichts der sehr farblosen und wenig dichten Rhachisschuppen (deine Abb. 3) zu D. borreri. Auch in Abb. 4 erscheinen mir die Schuppen viel zu schütter für D… disjuncta. Durchaus gibt es D. borreri mit einem solchen Schnitt der Fiedern.
Für eine bessere Beurteilung benötigte ich noch Fotos vom unteren Spreitenbereich, hier von der Unterseite, um die Schuppen besser beurteilen zu können, ebenso ein Foto vom Blattstiel. In den kommenden Tagen werden die Sporen ausreifen, dann zeigt sich auch an den Schleiern, in welche Richtung der Hase läuft: Reissen die Schleier von der Seite ein, bleiben aber recht fest und in etwa rundlich, dann würde das die Argumente für D…disjuncta nochmals stärken, wenn die Schleier jedoch einschrumpfen wie so eine krumpelige trichterförmige Tüte, dann spricht das für D. borreri.
Viele Grüße, Jens
Lieber Jens,
Danke sehr für deine (wie immer) serh genaue Angaben. Diese Pflanze wurde 2021 fotografiert. Kévin schaut/kontrolliert von Zeit zu Zeit meine alten Angaben bei InfoFlora. Ich vermute aber, dass ich die Pflanze nochmals finden kann. Wenn ich neue Fotos habe, werde ich es senden.
Lieber Gruss,
Gregor
Hallo Gregor,
ja, gerne schaue ich mir die hier präsentierten Pflanzen an und gebe dir Rückmeldung.
In Bezug auf deine Pflanze bin ich mir nach meiner 3-tägigen Exkursion in den vergangenen Tagen nochmals mehr sicher, dass es sich um eine D. borreri handelt. Auf unserer Exkursion in die Allgäuer Voralpgen hatten wir sehr viele Formen von D. borreri gefunden, so auch solche disjuncten Typen. Vielleicht hast du ja ein Herbarbeleg, an dem du die Schuppen fotografieren kannst. Das würde die letzten Zweifel ausräumen.
Grüße, Jens